Unser Ortsverein im Stadtrat: Mit viel Schwung in die neue Wahlperiode

18. Mai 2026

Am 6. Mai hat der neugewählte Altöttinger Stadtrat seine Arbeit für die kommenden sechs Jahre aufgenommen. Mit dabei sind vier Stadträte der SPD, darunter Hubert Rothmayer, der erneut zum Dritten Bürgermeister gewählt wurde. Holger Gottschalk, Marco Keßler und Thomas Bohlmann übernehmen Verantwortung in drei Referaten.

„Mir liegt der gesellschaftliche Zusammenhalt besonders am Herzen“, antwortet Hubert Rothmayer auf die Frage nach Zielen und Herausforderungen für die kommenden Jahre. Das Altöttinger Urgestein ist bereits seit 24 Jahren Mitglied im Stadtrat und bringt viel Erfahrung mit – auch im Amt als Dritter Bürgermeister, das er seit 2020 bekleidet, und das er nun zusammen mit Bürgermeister Stephan Antwerpen und Zweiter Bürgermeisterin Christine Burghart (beide CSU) weiterführen wird. Mit deutlichem Vorsprung setzte er sich gegen zwei Gegen-Kandidaten durch.

Stadträte ab 2026 ohne Marco
Sie vertreten die SPD im Altöttinger Stadtrat (v.l.): Dritter Bürgermeister Hubert Rothmayer, Inklusions-Referent Thomas Bohlmann, Jugendreferent und Fraktionssprecher Holger Gottschalk, und ... - Foto: Michael Glaß

Auch an der Fraktionsspitze der SPD gibt es keine Veränderung: SPD-Ortsvorsitzender Holger Gottschalk – seit 2014 im Stadtrat und zuletzt Kandidat für das Landratsamt – übernimmt weiter den Vorsitz. Außerdem bleibt er Jugendreferent der Stadt. Ein Amt, das der Gymnasiallehrer für Bio und Chemie sehr gerne ausfüllt. Als wichtigstes Projekt für die kommende Wahlperiode nennt er auf Nachfrage demzufolge das geplante Jugendzentrum „JULE“ in der Strassmühle. Allgemein fügt er an, dass der Stadtrat vor großen finanziellen Herausforderungen stehe, die es zu meistern gilt. Eine Aufgabe, die sowohl Kreativität als auch Kompromissbereitschaft erfordern wird, und bei der Holger Gottschalk auf eine konstruktive, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit setzt. „Wir sind immer offen für kluge Ideen und pragmatische Vorschläge“, betont er.

marco kessler portrait 2025
... Hofdult-Referent Marco Keßler. - Foto: Christian Faul

Zweimal kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters, zweimal kam er „nur“ als Zweiter ins Ziel: Für Marco Keßler ist das Ergebnis dennoch keine Niederlage: „Auf meinen Wahlkampf habe ich sehr viele positive Rückmeldungen erhalten“, sagt er auf Nachfrage. Eine Resonanz, die Marco Keßler, der seit 2020 im Stadtrat sitzt, weiter anspornt. An erster Stelle steht für ihn freilich die Altöttinger Hofdult, die er für weitere sechs Jahre als Referent offiziell betreuen wird. Eine Aufgabe, auf die er sich sehr freut, ist für ihn die Dult, die heuer vom 29. Mai bis 7. Juni stattfinden wird, doch „das schönste Fest Bayerns“.

Neu ist, dass unser Ortsverein den Stadtrat nicht mehr nur mit drei, sondern mit vier Vertretern bereichern wird. Ganz neu aber ist der frisch gewählte Thomas Bohlmann nicht: Er gehörte dem Gremium bereits von 2016 bis 2020 an; damals rückte er für Michael Schoßböck nach, der sich nach 20 Jahren aus dem Stadtrat verabschiedet hatte. Thomas Bohlmann übernimmt ab sofort das Amt des Inklusions-Referenten. Erneut löst er Michael Schoßböck ab, der sich bis vor kurzem als städtischer Beauftragter um die Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen eingesetzt hat. „Michael Schoßböck hat in fast 30 Jahren sehr viel bewegt, aber es ist immer noch Luft nach oben – mir ist es wichtig, die sehr gute Arbeit der vergangenen Jahre weiter voranzutreiben“, sagt auf Nachfrage Thomas Bohlmann, der auch stellvertretender Schwerbehinderten-Vertrauensmann bei der Westlake Vinnolit am Standort in Gendorf (Burgkirchen) ist.

Thomas Bohlmann wird in den kommenden sechs Jahren auch im Haupt- und Kulturausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss mitarbeiten. Marco Keßler engagiert sich im Planungs- und Umweltausschuss, Holger Gottschalk im Kläranlagenausschuss.

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